Prolymphozytenleukämie (B-PLL, T-PLL)
Befallsmuster: Lymphozytenzahlen häufig hoch (> 100.000/µl) und rasch progredient, deutliche Splenomegalie, Lk.-Vergrößerung nicht prominent bei B-PLL, deutlich ausgeprägt bei T-PLL. Hautbefall und Körperhöhlenergüsse (T-PLL).
Diagnostik: Blutbild mit > 55 % Prolymphozyten (größer als Standardlymphozyten, mit Nukleolus), KM; selten Histologie aus Milz oder Lk.; Immunzytologie (bei B-PLL HLA-DR/FMC7+, B-Antigene+, Abgrenzung zur B-CLL mit SIg+, CD5- und CD22+; bei T-PLL CD2+, CD5+, CD7+, CD52+, Expression anderer T-Zell-Differenzierungsantigene variabel); Zytogenetik.



