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Hier finden Sie Kommentare zu interessanten Kongressen und Veranstaltungen, Neuigkeiten aus Forschung und Entwicklung sowie Interessantes aus Gesundheitspolitik und dem Gesundheitsmarkt.
Carboplatin/Paclitaxel verlängern trotz stärkerer Toxizität das Überleben von älteren Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC im Vergleich zu einer Monotherapie mit Gemcitabin oder Vinorelbin signifikant. ... mehr
Erfolgt bei lokal fortgeschrittenem Mammakarzinom eine kontralaterale prophylaktische Mastektomie, sollten auch die Wächterlymphknoten biopsiert werden, da das Risiko für eine Beteiligung dieser Lymphknoten deutlich erhöht ist. ... mehr
Die jährliche Thorax-Röntgenaufnahme verbessert das Überleben im Vergleich zur normalen Betreuung nicht. Die Lungenkrebs-Mortalität bleibt praktisch gleich. ... mehr
Doxorubicin/Cyclophosphamid/Docetaxel sind beim frühen Mammakarzinom vergleichbar effektiv wie Doxorubicin/Cyclophosphamid gefolgt von Docetaxel. Aber das Toxizitätsprofil der beiden Therapieregime unterscheidet sich: Die Dreifachkombination verursacht häufiger febrile Neutropenien während bei sequentieller Therapie mehr Neuropathien auftreten. ... mehr
Eine zusätzliche Bestrahlung verlängert das Überleben von Pankreaskarzinompatienten im Vergleich zu Gemcitabin allein bei vergleichbarer Lebensqualität signifikant um etwa 2 Monate. ... mehr
Celecoxib steigert das Überleben von Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC unabhängig von der COX-2-Expressionsrate nicht. Die COX-2-Expressionsrate eignet sich nicht als prognostischer Biomarker. ... mehr
Carboplatin plus pegyliertes liposomales Doxorubicin sind beim Ovarialkarzinom zwar nicht wirksamer als die aktuelle Standardtherapie Carboplatin plus Paclitaxel, haben aber ein anderes Sicherheitsprofil und stellen deshalb eine interessante Alternative dar. ... mehr
Die neoadjuvante Behandlung mit Trastuzumab plus Chemotherapie führt zu einer hohen Rate kompletter Remissionen von HER2 positiven Mammakarzinomen. Diese Patientinnen haben ein deutlich besseres Langzeitergebnis als Frauen ohne komplette Remission. ... mehr
Vadimezan, der erste Vertreter der Tumorgefäßblocker, hat in einer Phase III-Studie beim fortgeschrittenen nicht kleinzelligen Lungenkarzinom enttäuscht: Die neue Substanz verlängerte weder das Gesamt- noch das progressionsfreie Überleben. ... mehr
Docetaxel plus Capecitabin sind beim metastasierten Mammakarzinom vergleichbar effektiv wie Docetaxel plus Epirubicin.
Das Nebenwirkungsprofil der beiden Therapien unterscheidet sich jedoch: Mit Docetaxel/Capecitabin kommt es zu mehr Hand/Fuß-Syndromen und Hauttoxizitäten, während mit Docetaxel/Epirubicin mehr schwere hämatologische Toxizitäten auftreten. ... mehr
Die zusätzliche adjuvante Oxaliplatin-Gabe zu 5-Fluorouracil/Folinsäure verlängert das krankheitsfreie Überleben signifikant. Die Gesamtüberlebensdauer hängt dabei vom Lebensalter ab: Patienten unter 70 Jahren profitieren von Oxaliplatin, bei Älteren hat es keinen Effekt. ... mehr
Die alte Krankenversicherungskarte hat nun bald ausgedient. Seit Oktober verteilen die Krankenkassen die elektronische Gesundheitskarte (eGK) nach und nach an alle Versicherten. Ändern wird sich aber vorerst nicht viel: Die neue Karte hat ein Lichtbild – und die Rezepte werden künftig elektronisch auf der Karte gespeichert. ... mehr
3 Zyklen adjuvantes Epirubicin gefolgt von 3 Zyklen Docetaxel sind bei postmenopausalen lymphknotenpositiven Mammakarzinom-Patientinnen der alleinigen adjuvanten Behandlung mit Epirubicin überlegen. Die sequentielle Therapie steigert krankheitsfreies und Gesamtüberleben signifikant. ... mehr
Gemcitabin verstärkt die Wirkung von Dacarbazin beim fortgeschrittenen Weichteilsarkom. Die Kombination ist eine aktive und gut verträgliche Zweittherapie. ... mehr
Die Analyse der Tumor-Gene ermöglicht eine Überlebens-Prognose für Patientinnen mit frühem Brustkrebs: Genuntersuchungen auf Chemotherapieresistenz, Chemosensitivität und Empfindlichkeit gegenüber einer endokrinen Therapie ermöglichen die Identifikation der Frauen mit den besten Überlebenschancen nach neoadjuvanter Taxan- und Anthracyclin-Therapie. ... mehr
Bei Patienten mit metastasierten kolorektalen Karzinomen und hohen Laktatdehydrogenase-Werten (LDH) verlängert der orale vaskuläre VEGFR-Inhibitor, Vatalanib, in Kombination mit FOLFOX4 das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu FOLFOX4 allein. ... mehr
Je länger mit dem Beginn der adjuvanten Therapie eines kolorektalen Karzinoms gewartet wird, desto geringer sind die Überlebensaussichten des Patienten. Vier Wochen Therapieverzögerung senken die Überlebenswahrscheinlichkeit um 14%. ... mehr
KRAS-Gen-Mutationen beeinflussen weder die Prognose fortgeschrittener kolorektaler Karzinome noch die Effektivität von Bevacizumab. Durch BRAF-Mutanten wird die Gesamtüberlebensdauer signifikant reduziert – aber die Wirkung von Bevacizumab nicht beeinflusst: Bevacizumab ist bei BRAF-Mutanten und Wildtyptumoren in vergleichbarer Weise effektiv. ... mehr
Die niedrig dosierte Computertomographie revolutioniert das Lungenkrebs-Screening. Das CT entdeckt viele Karzinome in frühen Stadien und senkt die Mortalität von Personen mit hohem Risiko um ein Fünftel. ... mehr
Bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko reduziert eine Langzeitbehandlung mit dem Aromatase-Inhibitor Exemestan die Inzidenz von Mammakarzinomen signifikant, ohne dass schwere Toxizitäten auftreten. ... mehr
Seit kurzem ist das Taschenbuch Onkologie als E-Book erhältlich und kann beispielsweise per iPhone gelesen werden. Links zu den Bestellmöglichkeiten der E-Book-Version finden Sie hier. ... mehr
FOLFIRINOX ist Gemcitabin beim metastasierten Pankreaskarzinom überlegen. Die Überlebensdauer war mehr als 4 Monate länger, allerdings auf Kosten einer höheren Toxizität. ... mehr
Die Kombination von S-1, einem oral applizierbaren Fluoropyrimidin, und Docetaxel, ist eine gute Option für Patienten mit vorbehandelten metastasierten nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC). Bei etwa der Hälfte der Patienten einer Phase-II-Studie war eine Krankheitskontrolle möglich. ... mehr
Nur Kolonkarzinom-Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren und gutem Allgemeinzustand profitieren von Panitumumab plus FOLFOX4. Bei schlechten Allgemeinzustand oder KRAS-Mutanten führt FOLFOX4 allein zu einem längeren progressionsfreien und Gesamtüberleben. ... mehr
Wöchentliches Docetaxel plus Calcitriol verkürzt das Überleben von Patienten mit kastrationsresistenten Prostatakarzinomen im Vergleich zum Therapiestandard Docetaxel plus Prednison. Hoffnungsvolle Phase II-Studienergebnisse konnten nicht bestätigt werden. ... mehr
Patienten mit tief invasiven Blasenkarzinomen profitieren von einer neoadjuvanten Chemotherapie. Drei Zyklen Cisplatin, Methotrexat und Vinblastin reduzieren das Mortalitätsrisiko um 16 % im Vergleich zu Zystektomie oder Bestrahlung allein. Das entspricht einem Anstieg der 10-Jahresüberlebensrate von 30 % auf 36 %. ... mehr
Calcium/Magnesium-Infusionen vor und nach Oxaliplatin-Gabe wirken neuroprotektiv und vermindern die chronische, häufig Dosis limitierende kumulative sensorische Oxaliplatin-Neurotoxizität. ... mehr
Zwischen steroidalen und nicht steroidalen Aromataseinhibitoren gibt es keine Kreuzresistenz. Sprechen Mammakarzinom-Patientinnen auf einen nicht steroidalen Aromataseinhibitor nicht mehr an, ist ein steroidaler Aromataseinhibitor oft trotzdem effektiv. ... mehr
Die prophylaktische kraniale Bestrahlung senkt bei Patienten mit lokal fortgeschrittenem NSCLC die Inzidenz von Hirnmetastasen deutlich. Krankheitsfreies Überleben und Gesamtüberlebensdauer werden aber nicht verlängert. ... mehr
Die Kombination von Vinorelbin plus Trastuzumab ist beim metastasierten Mammakarzinom genauso effektiv wie Docetaxel plus Trastuzumab. Vinorelbin/Trastuzumab ist aber besser verträglich, die Toxizität ist signifikant niedriger. ... mehr
Gemcitabin/Docetaxel führen bei der Mehrzahl der Pleuramesotheliom-Patienten zumindest zu einer Stabilisierung der Erkrankung. Die Kombination ist eine sichere und effektive Second-Line-Option. ... mehr
Neoadjuvantes Anastrozol ist bei Luminal A-Mammakarzinomen effektiver als bei basalen oder HER2-Tumoren. Auch bei Luminal B-Tumoren wirkt Anastrozol, der Langzeiteffekt ist aber nicht so gut wie beim Luminal A-Typ. ... mehr
Die wöchentliche präoperative Docetaxel/Cisplatin-Chemotherapie plus Bestrahlung steigert die Operabilität primär inoperabler, nicht kleinzelliger Lungenkarzinome im Stadium III. Bei vielen Patienten kann der Tumor nach der neoadjuvanten Behandlung komplett reseziert werden. ... mehr
Anastrozol verbessert im Vergleich zu Tamoxifen das krankheitsfreie Langzeit-Überleben postmenopausaler Patientinnen mit frühem Brustkrebs und die Zeit bis zum Rezidiv signifikant. ... mehr
DNA-Reparaturdefekte können kolorektale Karzinome verursachen. Biallele MUTYH-Varianten erhöhen das kolorektale Karzinomrisikobesonders stark. ... mehr
Die Kombination Docetaxel plus Doxorubicin/Cyclophosphamid ist bei Lymphknoten negativem, frühem Hochrisiko-Brustkrebs Fluorouracil plus Doxorubicin/Cyclophosphamid überlegen. Das Taxan verbessert das krankheitsfreie 6-Jahresüberleben signifikant. ... mehr
4 Zyklen Docetaxel in wöchentlichen Abständen plus 3 Zyklen Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid sind eine machbare und effektive neoadjuvante Behandlung großer früher Mammakarzinome. Die objektive klinische Ansprechrate beträgt etwa 50 %. ... mehr
Mit Hilfe molekularer Marker sowie von mRNA- und Genprofilen werden sich bald mit exzellenter Prognose Brustkrebspatientinnen identifizieren lassen, die keine adjuvante Behandlung benötigen. Eine große prospektive klinische Studie belegt den klinischen Nutzen der Biomarker uPA und PAI-1. ... mehr
Die laparoskopische Operation von Kolon- und Rektumkarzinomen führt zu genauso guten Langzeitergebnissen wie die offene Operationstechnik. Das verbesserte Kurzfristergebnis bei laparoskopischem Vorgehen geht nicht zu Lasten des langfristigen onkologischen Resultats. ... mehr
Bei älteren Patientinnen mit geringer kognitiver Leistungsreserve beeinträchtigt die adjuvante Brustkrebs-Chemotherapie die geistige Leistungsfähigkeit. Dieser Abfall ist jedoch vorübergehend, nach einigen Monaten erholt das Gehirn sich wieder. ... mehr
Schon in wenigen Jahren wird jeder Mensch sein persönliches Genom für weniger als 1.000 Euro komplett bestimmen lassen können. Für die individualisierte Krebstherapie bedeutet die genetische Analyse einen erheblichen Forschritt: Viele Tumoren werden auf diese Weise besser verstanden und es können neue Behandlungsmöglichkeiten entwickelt werden. ... mehr
Die Panitumumab/FOLFOX4-Erstlinientherapie metastasierter kolorektaler KRAS-Wildtyp-Karzinome verlängert das progressionsfreie Überleben im Vergleich zu FOLFOX4 allein signifikant. Dieses Ergebnis bestätigt die große Bedeutung der Bestimmung des KRAS-Status beim kolorektalen Karzinom. ... mehr
Die Berücksichtigung von Progesteron- und HER2-Rezeptorstatus erhöht die Genauigkeit des Nottingham Prognostic Index (NPI) erheblich. Ein um diese Parameter erweiterter Index (iNPI) klassifiziert das Risiko von 20 – 30 % der Patientinnen genauer. ... mehr
Die Gemcitabin basierte adjuvante Chemoradiotherapie des Pankreaskarzinoms ist machbar und relativ gut verträglich. Eine weitere Untersuchung der Kombination ist empfehlenswert. ... mehr
Gemcitabin plus Cisplatin ist bei Gallengangskarzinomen der Gemcitabin-Monotherapie überlegen. Die Kombination verlängert das Überleben und ist gut verträglich. ... mehr
Zusätzliches Bevacizumab verbessert das Überleben von Pankreaskarzinompatienten im Vergleich zu Gemcitabin allein nicht. Die hoffnungsvollen Ergebnisse vorausgegangener Phase-II-Studien konnten nicht bestätigt werden. ... mehr
Frauen, die nach überstandener Brustkrebserkrankung schwanger werden, leben länger als andere Brustkrebspatientinnen. Die Lebenserwartung schwangerer Ex-Brustkrebspatientinnen ist allerdings deutlich niedriger als die Lebenserwartung gesunder junger Frauen. ... mehr
Docetaxel plus Cisplatin in Kombination mit Thoraxbestrahlung ist eine effektive Alternative zu Mitomycin/Vindesin/Cisplatin plus Thoraxbestrahlung bei lokal fortgeschrittenen, nicht kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC). In den ersten 2 Jahren nach der Diagnose ist mit Docetaxel/Cisplatin das Überleben sogar tendenziell besser. ... mehr
Zusätzliches Bevacizumab verlängert das progressionsfreie Überleben von Patientinnen mit metastasierten HER2-negativen Mammakarzinomen im Vergleich zur Docetaxel-Monotherapie signifikant. Die Kombination von Bevacizumab und Taxanen ist eine wichtige Option für die Erstlinientherapie des fortgeschrittenen Brustkrebses. ... mehr
Die Krebsbehandlungskosten werden in den nächsten Jahren nur moderat zunehmen. Trotz zahlreicher innovativer Arzneimittel und der zunehmenden Zahl von Krebspatienten werden die gesetzlichen Krankenkassen 2013 lediglich 700 Millionen Euro mehr für Krebsmedikamente ausgeben als 2009. ... mehr
Doxorubicin plus Paclitaxel gefolgt von einer wöchentlichen Paclitaxel-Dosis ist genauso effektiv wie Doxorubicin/Cyclophosphamid plus dreiwöchentlich Paclitaxel. Bei dreifach negativem Brustkrebs verbesserte der Austausch von Cyclophosphamid gegen Paclitaxel sogar die Wirksamkeit – allerdings um den Preis vermehrter Neuropathien. ... mehr
Kolonkarzinom-Patienten mit starker Panitumumab-Hauttoxizität leben länger als Patienten, die Panitumumab gut vertragen. Allerdings hängt die Panitumumab-Gesamtwirkung stark vom KRAS-Status ab: Panitumumab verlängert nur das Überleben von Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren, nicht aber von Patienten mit KRAS-Mutationen in der Tumor-DNA. ... mehr
Lebermetastasen kolorektaler Karzinome können durch lokale Thermoablation effektiv zerstört werden. Die Thermoablation schont das umliegende Gewebe, ist relativ einfach durchzuführen und kann wiederholt werden. Lokale Rezidive sind allerdings häufig. ... mehr
Die neoadjuvante Behandlung lokal fortgeschrittener Mammakarzinome mit Gemcitabin/Epirubicin/Docetaxel lohnt sich: Fast jede fünfte Patientin war bei der Operation tumorfrei. ... mehr
Die Koloskopie hat die Diagnose und Therapie präkanzeröser Polypen substantiell verbessert. Moderne bildliche Darstellungsverfahren ermöglichen eine genaue Klassifikation und Stadienbestimmung kolorektaler Neoplasien. Die meisten präkanzerösen Polypen – auch die flachen Formen und viele Frühkarzinome – können heute endoskopisch behandelt werden. ... mehr
Die moderne Behandlung des frühen Mammakarzinoms ist individuell auf Patientin und Tumor zugeschnitten. Anhand der molekularen Signatur des Tumors und wichtigen prognostischen Faktoren wird für jede Frau die beste Therapie ausgewählt. ... mehr
Eine große Metaanalyse bei metastasiertem Mammakarzinom bestätigte die Wirksamkeit der Firstlinetherapie mit Bevacizumab plus Chemotherapie: Das progressionsfreie Überleben war statistisch signifikant länger als bei alleiniger Chemotherapie. Ein signifikanter Effekt auf die Gesamtüberlebensdauer konnte aber nicht gezeigt werden. ... mehr
Ein neuer Test entdeckt kolorektale Karzinome in einer einfachen Blutprobe. Kolonkarzinome geben spezifische DNA-Fragmente in das Blut ab, die der Septin9-Test mit hoher diagnostischer Sensitivität und Spezifität nachweist. ... mehr
Innerhalb von 15 Jahren verdoppelten sich in den USA die Ausgaben für die Krebstherapie. Während die stationären Aufwendungen leicht rückläufig waren, vervierfachten sich die Kosten der ambulanten Behandlung. ... mehr
Das Hinzufügen von Cetuximab zur adjuvanten FOLFOX6-Therapie des frühen Kolonkarzinoms führt unabhängig vom KRAS-Mutationsstatus des Tumors zu keiner Verbesserung des krankheitsfreien Überlebens. Cetuximab-Patienten schnitten sogar etwas schlechter ab, die Unterschiede waren aber nicht signifikant. ... mehr
FOLFIRI plus Oxaliplatin (FOLFIRINOX) sind beim metastasierten Pankreaskarzinom dem bisherigen Standard Gemcitabin überlegen. Die Kombination verlängert progressionsfreies Überleben und Gesamtüberleben signifikant. ... mehr
Nach der operativen Entfernung von Kolonkarzinom-Lebermetastasen steigert die adjuvante Chemotherapie das progressionsfreie Überleben. Das gilt sowohl für perioperative systemische Chemotherapien als auch für die postoperative lokale intraarterielle Gabe via Arteria hepatica. ... mehr
Die Medizin wird von evidenzbasierten Standards dominiert: Therapieschemata werden Diagnosen zugeordnet – Patienten gleicher Diagnose werden mit gleicher Medizin verarztet. Dabei liegen die Ansprechraten meist unter 70%. Die personalisierte Medizin sucht durch molekulare und genetische Diagnostik optimale Strategien und findet die individuell am besten geeignete Therapie. ... mehr
Die Addition von Cetuximab zu Oxaliplatin plus Fluoropyrimidin verbessert zwar die Ansprechrate von Patienten mit KRAS-Wildtyp-Kolonkarzinomen, verlängert aber weder das progressionsfreie noch das Gesamt-Überleben signifikant. ... mehr
Neratinib bremst die Progression vieler fortgeschrittener Her2-positiver Mammakarzinome selbst nach Trastuzumab-Versagen. Allerdings ist die Ansprechrate Trastuzumab-naiver Patientinnen höher. ... mehr
Reo-Viren wirken nicht nur im Experiment zytotoxisch sondern eignen sich auch für die Therapie humaner Malignome: Kanadische Forscher, die 6 Patienten Reo-Viren in Prostatakarzinome injizierten und später die Malignome operativ entfernten, wiesen bei der histologischen Untersuchung der Tumore eine erhebliche Antitumor-Aktivität der Viren nach. ... mehr
Durch Blockade der DNA-Reparatur wirken PARP-Inhibitoren gezielt bei BRCA-assoziierten Karzinomen und steigern bei anderen Malignomen die Effektivität der Zytostatika-Therapie. Aktuelle klinische Studien sprechen dafür, dass die neue Substanzklasse die Krebstherapie ein großes Stück voran bringen wird. ... mehr
Obwohl sich Brust- und Prostatakrebs in verschiedenen Organen mit sehr unterschiedlichen Funktionen entwickeln, weisen beide Tumore viele Gemeinsamkeiten auf: Ihr Wachstum ist hormonabhängig, die Progression lässt sich durch Hormonentzug verzögern und bei beiden spielen sowohl Östrogene als auch Androgene eine wichtige Rolle. Diese Zusammenhänge lassen sich für die Entwicklung neuer Therapien nutzen. ... mehr
Bei rezidivierenden oberflächlichen Blasenkarzinomen sind intravesikale Gemcitabin-Infusionen der bisherigen Mitomycin-Standardtherapie überlegen. Gemcitabin verlängert das krankheitsfreie Überleben und ist besser verträglich. ... mehr
Trastuzumab verlängert sowohl in Kombination mit Doxorubicin/Docetaxel als auch zusammen mit Carboplatin/Docetaxel das krankheitsfreie Überleben von Hoch- und Niedrigrisikopatientinnen mit frühen, HER2-positiven Mammakarzinomen. ... mehr
Trotz verlängerter Überlebensdauer von Kolonkarzinompatienten korreliert das progressionsfreie Überleben weiter gut mit dem Gesamtüberleben – allerdings sind jetzt längere Nachbeobachtungszeiten erforderlich, um diese Assoziation nachzuweisen. ... mehr
Die neuen, in den letzten Jahren entdeckten genetischen Varianten verbessern die Identifikation von Frauen mit hohem oder niedrigem Brustkrebs-Risiko nicht in klinisch relevanter Weise und ermöglichen keine personalisierte Prophylaxe. ... mehr
Das begehrte Taschenbuch Onkologie ist in der 15. Auflage vollständig überarbeitet zum Deutschen Krebskongress vom 24. bis 27. Februar 2010 in Berlin erschienen. Ganz neu hinzugekommen ist zum Beispiel ein Kapitel über Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Dem 45-köpfigen Autorenteam ist es gelungen, die wesentlichen interdisziplinären Therapieempfehlungen in einem praktischen Taschenbuch zu verdichten. ribosepharm unterstützt die Druckauflage und die Internetversion mit vielen zusätzlichen Funktionen unter www.onkologie2010.de. ... mehr
NSCLC-Patienten mit niedriger RRM1- und ERCC1-Protein-Expression sprechen besser auf die Standardchemotherapie an als Patienten mit hoher Expression. Die niedrige Proteinexpression korreliert jedoch nicht mit einer signifikant verlängerten Überlebensdauer. ... mehr
Patientinnen mit HER2-positivem frühem Mammakarzinom profitieren von der adjuvanten Trastuzumab-Therapie: Während der ersten 5 Jahre nach der Diagnose sinkt die Rückfallrate um mindestens ein Drittel. ... mehr
Eine vorab geplante Unterbrechung der Chemotherapie wirkt sich negativ auf die Dauer der Krankheitskontrolle und das progressionsfreie Überleben von Kolonkarzinom-Patienten aus. Da sich nicht voraussagen lässt, wie ein Patient auf die Behandlung ansprechen wird, können vor Therapiebeginn keine behandlungsfreien Intervalle festgelegt werden. ... mehr
KRAS- oder BRAF-Mutationen sind zwar ein Indikator für eine schlechte Prognose von Kolonkarzinomen, fortgeschrittene Tumore mit diesen Mutationen sprechen aber in vergleichbarer Weise auf Oxaliplatin oder Irinotecan an wie Wildtyp-Tumore. ... mehr
Ohne adjuvante Therapie haben Patientinnen mit einem ≤ 1 cm großen, lymphknotennegativen, HER2-positiven Mammakarzinom ein sehr viel größeres Rezidivrisiko als Patientinnen mit vergleichbaren HER2-negativen Tumoren. ... mehr
Die neuen gezielt gegen Krebszellen wirkenden monoklonalen Antikörper verlängern das Leben vieler Krebspatienten – oft jedoch nur um wenige Monate zu enormen Kosten. Ärzte und Gesellschaft stehen vor einem Dilemma: Sollen sie diese teure Behandlung den Krebspatienten vorenthalten, um den „Patienten“ Gesundheitssystem vor dem Finanzkollaps zu retten? ... mehr
Die radikale Resektion von Lebermetastasen kolorektaler Karzinome lohnt sich besonders bei 1-3 Metastasen. Ab vier Metastasen ist die 5-Jahresüberlebensrate deutlich niedriger, eine Überlebensdauer von 5 Jahren und mehr aber trotzdem nicht ausgeschlossen. ... mehr
Bei nicht vorbehandelten, lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Pankreaskarzinomen ist die Kombination Gemcitabin/Capecitabin der Gemcitabin-Monotherapie überlegen. Die Kombination steigert die Ansprechrate und verlängert das progressionsfreie Überleben. ... mehr
Postmenopausale Frauen, die wegen Osteoporose mit Bisphosphonaten behandelt werden, haben ein deutlich geringeres Brustkrebsrisiko als Frauen, die diese Therapie nicht erhalten. Orale und intravenöse Bisphosphonate schützen in vergleichbarer Weise vor Mammakarzinomen. ... mehr
Ovarialkarzinompatientinnen mit niedriger HER3 mRNA-Expression profitieren von der Kombination Gemcitabin plus Pertuzumab. Die Kombination verlängert das progressionsfreie Überleben dieser Subgruppe, bei hoher Expression ist jedoch die Gemcitabin-Monotherapie effektiver. ... mehr
© onkologie2011.de / Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2012



